Netzwerk Y-Splitter verwenden! Was ist der Unterschied zu einen Netwerk Lan Switch?

WLAN oder LAN-Kabel: Was ist besser fürs Video-Streaming?

Die meisten technischen Geräte können sich heutzutage mit dem Netzwerk verbinden. Notebooks, Tablets, Fernseher oder Mobiltelefone können in der Regel nur noch mit WLAN gekauft werden. Dabei bietet WLAN den großen Vorteil, dass kein Kabelsalat mehr im Haushalt oder an den Geräten zu finden ist. Vielmehr findet die Verbindung zum Internet ohne Kabel statt. Über einen WLAN-Router können sich zugleich auch mehrere Endgeräte in das Internet einwählen. Aus diesem Grund ist nur ein WLAN-Router notwendig.

Gleichwohl muss man für jeden individuellen Bereich selbstständig schauen, ob sich die Verbindung zum Internet über das WLAN lohnt. Gerade für Internetdienste, die eine schnelle Internetverbindung benötigen, sollte sich über alternative Internetverbindung informiert werden. Ein Beispiel hierfür ist das Video-Streaming.

Vorteile und Nachteile von einer Verbindung über einen WLAN-Router

Der Vorteil von einer WLAN-Verbindung besteht darin, dass weite Kabel nicht benötigt werden und man daher kein Kabelsalat hat. Zugleich können sich über eine WLAN-Box mehrere Endgeräte verbinden. Allerdings hat eine Verbindung zum Internet über das WLAN auch zahlreiche Nachteile, die gerade beim Video-Streaming deutlich werden. Zunächst versprechen viele WLAN-Router eine sehr hohe Internetübertragungsrate.

Allerdings erreichen die wenigsten WLAN-Router diese hohe Geschwindigkeit im tatsächlichen Gebrauch. Sollten außerdem zugleich mehr Geräte auf das mobile Netzwerk zugreifen, ist das Internet für jedes Endgerät dementsprechend langsamer, da die Datenrate geteilt wird. Weiterhin ist eine Verbindung über das WLAN auch sehr fehleranfällig. So kommt es häufiger vor, dass der WLAN-Router kurzfristig ausfällt.

Weiterhin werden die Stabilität und die Stärke des Signals auch durch viele Faktoren beeinflusst. So darf beispielsweise kein zu großer Abstand zwischen den WLAN-Router und dem Endgerät sein, da dies wiederum die Internetverbindung beeinträchtigen kann.

Zwischenfazit

Vorteil: Kein Kabelsalat

Vorteil: Viele Geräte können sich verbinden

Nachteil: Langsamer als Alternativen

Nachteil: Störanfälligkeit

Nachteil: häufige Ladepausen beim Schauen von Videos

Auswirkungen auf die Wiedergabe des Videos und Vorteile eines LAN-Kabels

Die oben aufgeführten Nachteile einer Verbindung über das WLAN kann zu zahlreichen Unterbrechungen bei der Wiedergabe des Videos führen. So kommt es häufig zu Pausen, in welchen die Software wieder Teile des Videos herunterladen muss. Diese Bedingungen sind damit für die flüssige Wiedergabe eines Videos nicht ideal.

So möchte sich niemand ein Video anschauen, bei welchem eine Unterbrechung alle paar Minuten stattfindet. Außerdem führen die oben beschriebenen Nachteile auch dazu, dass die Qualität beim Streamen an sich schlechter ist.

Dies führt häufig dazu, dass die Qualität der Auflösung nicht besonders hoch ist. Aus diesem Grund kann es sich empfehlen auf ein LAN-Kabel zurückzugreifen. Eine solche LAN-Verbindung ist häufig schneller als eine Verbindung über einen WLAN-Router. Außerdem ist eine Verbindung über ein LAN-Kabel auch sehr zuverlässig und nahezu frei von sämtlichen Unterbrechungen.

So werden sämtliche oben beschriebenen möglichen Störeinflüsse, die von außen auf das Internet einwirken können, komplett abgeschirmt. Aus diesem Grund empfiehlt sich eine Internetverbindung über ein LAN-Kabel vor allem für das Streamen von Videos.

Zusammenfassung

WLAN oder Kabel: Was ist besser?

Eine aktuelle Fritzbox bietet WLAN mit AC-Geschwindigkeit und Gigabit-LAN. Bald ist WLAN 6 und 2,5-Gigabit-LAN da, das die abgebildete 6660 Cable schon beherrscht. © AVM

WLAN ist über 20 Jahre alt. Vieles hat sich seither getan in Sachen Sicherheit, vor allem aber sind heutige WLAN-Technologien ungleich schneller als ihre Vorgänger. Der aktuelle WLAN-Standard 802.11ac erlaubt theoretisch eine Geschwindigkeit von knapp 7 Gbit/s, bei handelsüblichen Geräten liegt das Maximum immer noch zwischen 867 und 1.299 Mbit/s. Formal betrachtet entspricht das etwa dem, was auch heute übliche Kabelnetzwerke mit Gigabit-Ethernet (rund 1.000 Mbit/s) maximal erreichen.

In naher Zukunft etablieren sich außerdem WLAN 6 und 2,5-Gigabit-LAN. Das werden vermutlich die neuen Chips von Intel und AMD mitbringen, mit der Fritzbox 6660 Cable​ startete längst der erste AVM-Router und zog bereits weitere mit sich.

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1. Kabelnetzwerke sind schneller

Trotz formal gleicher Daten ist das Netzwerkkabel in der Praxis deutlich schneller. Es erreicht seine Maximalgeschwindigkeit nämlich auf einer Strecke von bis zu 100 Metern. Bei WLAN ist das nur unter optimalen Empfangsbedingungen möglich, was - vereinfacht ausgedrückt - einer Sichtverbindung zwischen Access Point und Computer entspricht. Schon die erste Wand reduziert die Geschwindigkeit je nach Bauart rasch um die Hälfte.

Außerdem teilen sich alle mit dem Access Point verbundenen Geräte die Leistung. Beim Netzwerkkabel steht die volle Geschwindigkeit aber jedem einzelnen direkt angeschlossenen Gerät zur Verfügung.

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Ist das WLAN langsam, hilft ein Blick in die Fritzbox-Übersicht zur Kanalbelegung. © Tim Kaufmann

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Andererseits ist es gut möglich, dass Sie die Vorteile des Kabelnetzwerks gar nicht benötigen. Das gilt vor allem, wenn Sie das Netzwerk hauptsächlich für das Lesen im Internet nutzen. Die verbrauchte Bandbreite der meisten Internetverbindungen liegen mehr oder weniger deutlich unter einer Geschwindigkeit von 100 Mbit/s und reizen deshalb nicht mal aktuelle WLAN-Technologien annähernd aus. Übertragen Sie aber viele Daten im lokalen Netzwerk, zum Beispiel für Backups auf das NAS oder Videostreaming mit Kodi oder Plex, dann verlagern Sie am besten möglichst viel Verkehr auf das Netzwerkkabel.

Tipp: Um den realen Geschwindigkeitsunterschied zu beurteilen übertragen Sie am besten eine große Datei per WLAN und Kabel auf den selben Computer. Vergleichen Sie dabei die Übertragungszeit.

2. Kabelnetzwerke bieten eine geringere Latenz

Nicht nur die Übertragungsgeschwindigkeit, auch die Reaktionszeiten von Kabelnetzwerken, die sogenannte Latenz, ist geringer. Das ist vor allem dann wichtig, wenn Sie online Spiele spielen, bei denen die Reaktionszeit über (digitales) Leben und Tod, über Sieg und Niederlage entscheidet. Wer den Gegner früher sieht, hat den Finger schneller am Abzug. Hohe Latenzen können sich außerdem negativ auf Online-Telefonie und Video-Telefonie auswirken. Keine nennenswerte Rolle spielen sie hingegen für das Surfen im Netz, Chats und beim Musikhören beziehungsweise Videostreaming.

Lesetipp: WLAN-Reichweite erhöhen und schneller machen

Tipp: Mit dem bei Windows bereits mitgelieferten Programm ping können Sie die Latenz von Kabel und WLAN vergleichen. Öffnen Sie die Eingabeaufforderung über das Menü das erscheint, wenn Sie mit der rechten Maustaste auf den Start-Knopf klicken. Geben Sie ipconfig ein, gefolgt von der Eingabetaste. Unter „Standardgateway“ finden Sie dann die IP-Adresse Ihres Routers. Die meisten Windows-PCs verfügen über mehrere Netzwerkadapter. Achten Sie darauf, dass Sie das Standardgateway bei dem Netzwerkadapter ablesen, den Sie testen möchten. Dann geben Sie ping ein.

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Über den Befehl "ipconfig -all" in der Eingabeaufforderung prüfen Sie Ihre Verbindung. Unter idealen Bedingungen liegt die Latenz beim Ping-Test unter 1ms (Spalte „Zeit“). Je höher der Messwert ausfällt, um so schlechter. Starke Unterschiede zwischen den einzelnen Messungen deuten auf Empfangsprobleme hin.​ © Tim Kaufmann

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3. Kabelnetzwerke sind kaum störanfällig

Bei der Übertragung im Kabelnetzwerk werden Ihre Daten von einer Ummantelung vor störenden Umwelteinflüssen geschützt. Anders bei der Funkübertragung. Hier können schnurlose Telefone, Mikrowellen und benachbarte Drahtlosnetzwerke die Kommunikation zwischen den Netzwerkgeräten beträchtlich stören. Das wiederum wirkt sich negativ auf die Übertragungsgeschwindigkeit sowie die Latenz des Drahtlosnetzwerks aus und kann sogar zu Verbindungsabbrüchen führen. Sie sind besonders ärgerlich, unterbrechen Sie doch die Wiedergabe von Amazon Prime Video, Netflix und Spotify. Downloads müssen häufig neu begonnen werden und man fliegt aus dem laufenden Online-Spiel.

Tipp: Manchen Störeinflüssen kommt man nur mühsam auf die Spur. Ein guter Start ist die Anzeige „Belegung der WLAN-Kanäle“ der weit verbreiteten FRITZ!Box von AVM. Diese erreichen Sie über die Web-Oberfläche der FRITZ!Box unter „WLAN > Funkkanal“ (siehe Bild oben).

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Fazit

In Sachen Leistung und Störanfälligkeit schlägt das Netzwerkkabel das WLAN in jeder Hinsicht. In einer entscheidenden Hinsicht hat es aber das Nachsehen - und das ist der Komfort. Sie müssen keine Kabel ziehen, um es in Betrieb zu nehmen, Sie können es sich einfach mit dem Laptop auf der Couch gemütlich machen, ohne dass jemand über das Netzwerkkabel stolpert und es gibt keine Stecker, die kaputt gehen. Und für das wichtigste Internet-Gerät - das Smartphone - kommt die Kabelverbindung ohnehin nicht in Frage.

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Netzwerk Y-Splitter verwenden! Was ist der Unterschied zu einen Netwerk Lan Switch?

Netzwerk Y-Splitter verwenden! Was ist der Unterschied zu einen Netzwerk Lan Switch?

An der Fritzbox sind ja nur 4 Lan Ausgänge vorhanden! Diese habe ich alle verbraucht!

Nun brauche ich für unseren SmartTV noch einen Lan Anschluss.

Meine Idee ist nun ein Y-Splitter einzusetzen, bzw. werde ich die Anschlüsse am Patchfeld einfach durchbrücken, was ja quasi das Gleiche ist, wie bei einen Y-Splitter.

Diese Lan Switches sind ja 100 Euro und mehr (Für Hutschiene)Gut! dann hätte ich wohl auch 3 richtige Anschlüsse mehr, aber mir reicht zum jetzigen Zeitpunkt einer.

Will weg vom Wlan.

Wie muss man das sehen? Wenn ich den Lan Anschluss mit Splitter aufteile, kann ich dann an beiden Anschlüssen, syncron das Internet abnehmen? Die Leitungsgeschwindigleit wird dann jeweils aufgeteilt beim surfen?, und das geschieht unbemerkt und automatisch?

Was macht der Lan Switch da anders?

Sollte ich lieber 2 Tv´s sharen, oder 2 Pc´s, also wohl...?

Wenn ich ein Lan Switch verwende, braucht dieser auch noch Stromversorgung

wäre mir die Sache mit den Splitter lieber, wenn es denn einwandfrei funktioniert..und der Anschluss von beiden Abnehmern verwendet werden kann.

Tracey is the Contributing Editor for Foodies100, Tots100, Hibs100 and Trips100. She also blogs at PackThePJs. Tracey writes mainly about family travel; from days out to road trips with her pet dogs, to cruises and long-haul tropical destinations. Her family consists of her husband Huw, a medical writer, Millie-Mae (14), Toby (12) and Izzy and Jack the spaniels