Meldung von Betrugsfällen

Cyberkriminalität, alles, was du wissen musst

Das Internet verbreitet sich immer mehr und die Möglichkeiten sind endlos. Da wir alle zunehmend online sind, sind es auch die Kriminellen. Schließlich werden Kriminelle überall dort aktiv, wo sie Geld verdienen können. Das ist auch im Internet nicht anders. Aus diesem Grund sollten Sie Ihre persönlichen Daten online schützen.

Um eine Vorstellung davon zu bekommen, wie häufig Cyberkriminalität in Europa wirklich vorkommt, sehen Sie sich unseren European Cyber Safe Index an. Die Zahlen lügen nicht: Cyberkriminalität ist ein enormes Problem. Deswegen sollten Sie Ihre persönlichen Daten gut schützen, wenn Sie online sind. Sogenannte „Black Hat“-Hacker werden von Tag zu Tag schlauer und erfinden ständig neue Wege, um online Geld zu erbeuten.

Was wollen Cyberkriminelle?

Ob es darum geht, persönliche Informationen zu stehlen oder Kreditkartendaten in die Finger zu bekommen, den meisten Cyberkriminellen geht es ums Geld. Wenn sie nicht direkt darankommen, könnten sie Ihre Informationen auch nutzen, um für andere Opfer vertrauenswürdig zu erscheinen. Das passiert oft im Fall von WhatsApp-Betrug.

Einige Cyberkriminelle haben es nicht nur auf Ihr Geld abgesehen, sondern wollen auch Ihre persönlichen Daten in die Finger bekommen. Das heißt, Sie könnten Opfer eines Identitätsbetrugs werden. Das kann einerseits zu einem großen finanziellen Schaden führen. Andererseits kann es aber auch weitere schlimme Folgen haben. Der Kriminelle könnte beispielsweise Ihre Informationen verwenden, um andere zu betrügen. Die Folge können Probleme mit der Polizei, ein Strafregister, unbezahlte Rechnungen und ein schwerer Imageschaden sein, auch wenn Sie nichts falsch gemacht haben.

Schützen Sie sich vor Cyberkriminalität

Wenn Sie Cyberkriminalität nicht zum Opfer fallen wollen, ist vor allem eines wichtig: sich der Gefahren und Risiken bewusst zu sein. Cyberkriminelle nutzen oft die Tatsache aus, dass der durchschnittliche Internetnutzer nicht weiß, wie das Internet funktioniert. Früher gab es zum Beispiel viele Pop-up-Meldungen auf Websites, die behaupteten, Sie, der Besucher, hätten ein neues Telefon oder einen Laptop gewonnen. Um den Gewinn zu erhalten, mussten Sie nur Ihre persönlichen Daten eingeben. Diese Meldungen sind alle gefälscht. Wenn Sie sich dessen bewusst sind, ist es viel unwahrscheinlicher, dass Sie sensible Informationen preisgeben und Cyberkriminelle haben keine Chance.

Das Gleiche gilt für modernere Varianten der Cyberkriminalität. Wenn Sie wissen, dass es WhatsApp-Betrug gibt, werden Sie nicht so schnell Geld an „Ihren Sohn“ schicken, der jetzt zufällig eine neue Nummer hat. Außerdem sind Phishing-E-Mails viel leichter zu erkennen, wenn Sie wissen, worauf Sie achten müssen. Kurz gesagt, der erste Schritt zur Verhinderung von Cyberkriminalität ist, sich über Cyberkriminalität zu informieren.

Aktualisieren Sie Ihren Computer und Ihre Software.

Verwenden Sie gute Antiviren-Software.

Bleiben Sie anonym und sicher mit einem VPN.

Es gibt noch zahlreiche andere Dinge, die Sie tun können, um sich vor Cyberkriminalität zu schützen:

Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie Sie eine bestimmte Form der Cyberkriminalität bekämpfen können? Dann lesen Sie unsere obenstehenden Artikel „Verschiedene Arten der Cyberkriminalität“.

Cyberkriminalität melden

Sind Sie selbst Opfer von Internetkriminalität geworden? Dann können Sie das auf verschiedene Arten melden. In vielen Ländern kann man zunächst eine Strafanzeige bei der Polizei erstatten. Informationen dazu finden Sie am besten auf den offiziellen Websites Ihrer örtlichen Polizeibehörde. Normalerweise kann man Verbrechen, einschließlich Cyberkriminalität, entweder online, persönlich oder per Telefon melden.

Darüber hinaus gibt es einige globale Initiativen, die sich mit der Bekämpfung verschiedener Arten von Cyberkriminalität befassen, wie etwa die APWG (Anti-Phishing Working Group), die sich speziell auf Phishing konzentriert. Wenn Sie Opfer von Cyberkriminalität geworden sind, können Sie sich auch an diese Gruppen wenden, um andere davor zu schützen, denselben Fehler zu machen.

Cyberkriminalität: Verbrechen im Internet

Cyberkriminalität umfasst Straftaten, die gegen das oder mit Hilfe vom Internet begangen werden.

Ob Bestellungen in Online-Shops, die Buchung des bevorstehenden Urlaubs, die Pflege sozialer Kontakte oder auch die Verwaltung der eigenen Finanzen – die Möglichkeiten des Internets sind schier unendlich.

Ihre Anfänge fanden diese sich immer weiter entwickelnden unendlichen Weiten bereits 1969 in den USA, als der Vorläufer des heute geläufigen Internets, das sogenannte Arpanet, ins Leben gerufen wurde.

Im Laufe der Jahre gewann diese Form der Informationstechnik beständig an Gestalt und mauserte sich so zu einem technischen Hilfsmittel, welches nicht nur zu einer beliebten privaten Spielerei und einer Innovation für Unternehmen wurde, sondern als konstitutiver Bestandteil unzähliger Gesellschaften ein essentielles staatliches Instrument darstellt.

Gerade in dem Nutzen des schnellen, unkomplizierten Datentransfers und der Erfüllung wichtiger organisatorisch-struktureller Aufgaben liegt zugleich auch die Gefahr des Internets. Denn Macht bringt immer auch Missbrauch mit sich und so hat sich Cyberkriminalität zu einer nicht zu unterschätzenden Bedrohung für den Staat bzw. das Staatsrecht und seine Bürger etabliert.

Was genau ist Cyberkriminalität per Definition? Wer ist für die Bekämpfung der Cyberkriminalität in Deutschland verantwortlich und wie können sich Internetnutzer vor Cybercrime schützen? Eine Erklärung hierfür sowie Antworten auf weitere Fragen erhalten Sie im nachfolgenden Ratgeber, der sich umfassend dem Thema der Internetkriminalität auseinandersetzt.

Weiterführende Ratgeber rund um Cyberkriminalität

FAQ: Cyberkriminalität Wie wird Cyberkriminalität definiert? Hier finden Sie eine genaue Definition des Begriffs der Cyberkriminalität in Deutschland. Welche Formen der Cyberkriminalität gibt es? Häufigste Erscheinungsformen der Cyberkriminalität sind Betrug und unerlaubter Zugriff auf persönliche Daten. Was ist Cyberterrorismus? In unserem Ratgeber zum Cyberterrorismus erfahren Sie, wie das Internet für terroristische Angriffe genutzt wird.

Was ist Internetkriminalität – Eine Definition

Mit ihren von Anglizismen überfluteten Begriffen stellt die deutsche Sprache so manch einen Benutzer vor knifflige Herausforderungen. Was wie gewohnt benutzt wird, lässt sich auf Nachfrage plötzlich nicht oder nur schwammig erklären.

Was ist beispielsweise Cybercrime? In einem ersten Annäherungsschritt an ein Verständnis dieses wohl vielen durchaus bekannten Phänomens, lässt sich das Wort als Internetkriminalität übersetzen.

Es handelt sich demnach um kriminelle Machenschaften, beispielsweise Zuwiderhandlungen des Strafrechts, die in einem Raum stattfinden, welcher weltweit durch das Internet erreichbare Informationsstrukturen bezeichnet, dem sogenannten Cyber-Raum.

Computerkriminalität per Definition Egal ob als Cybercrime, Internet-, Computer- oder Cyberkriminalität – all diese Begriffe stehen synonym für Straftaten, die sich gegen das Internet, Datennetze, informationstechnische Systeme oder deren Daten richten sowie mit Hilfe von Informations- bzw. Kommunikationstechnik verübt werden.

Erscheinungsformen von Cyberkriminalität

Die Erscheinungsformen und Straftatbestände der Cyberkriminalität sind vielfältig.

Cyberkriminalität kann in verschiedensten Formen vorliegen, also durch die Verwirklichung diverser Straftatbestände zutage treten. In der Cybercrime-Konvention des Europarats werden für die Internetkriminalität als Beispiele Verbrechen wie Datenmissbrauch oder auch Urheberrechtsverletzungen genannt.

In dem Handbuch zur Vorbeugung und Kontrolle von Computerverbrechen (englisch: Manual on the Prevention and Control of Computer Related Crime) führen die Vereinten Nationen hinsichtlich der Computerkriminalität folgende Beispiele an:

Betrug

Fälschung

unerlaubter Zugriff auf Daten

All diese Delikte lassen sich durch unterschiedlichste Handlungsweisen erfüllen, daher sind die Fälle, in denen die Polizei wegen Internetkriminalität ermittelt, äußerst vielgestaltig.

Bedingt durch den Innovationsfluss der Technik wachsen auch die Möglichkeiten, kriminelle Energien gewinnbringend freizusetzen. Gerade Plattformen wie das sogenannte Darknet sind ein Nährboden für kriminelle Netzwerke.

anonyme Verbindungen bezeichnet, die im Gegensatz zum üblichen Internet nicht öffentlich zugänglich sind. Von Suchmaschinen wie Google sind solche Seiten nicht auffindbar. Der Zugang erfolgt oftmals über spezielle Software, beispielsweise kein zentraler Server, auf den alle Nutzer zugreifen, stattdessen werden die Homepages von einzelnen Rechnern verwaltet. Als Darknet werdenbezeichnet, die im Gegensatz zum üblichen Internet nicht öffentlich zugänglich sind. Von Suchmaschinen wie Google sind solche Seiten nicht auffindbar. Der Zugang erfolgt oftmals über, beispielsweise Tor-Browser -Pakete. Es existiert hier, auf den alle Nutzer zugreifen, stattdessen werden die Homepages von einzelnen Rechnern verwaltet.

Derartige, von außen nicht ohne weiteres betretbare, dunkle Paralleluniversen können der Planung und Durchführung von Handlungen dienen, die zum Cybercrime gehören. Ein Beispiel hierfür ist unter anderem der Austausch und die Verbreitung kinderpornographischer Inhalte sowie der Kauf von Waffen oder Drogen.

Doch auch abseits solcher Netzwerke treiben Cyberkriminelle ihr böses Spiel, beispielsweise durch „Phishing“-Mails, die dazu dienen, sensible Personendaten zu erhalten. Insbesondere die Infizierung und Manipulation von Computersystemen durch Viren und Schadsoftware ist eine gängige Praxis.

Das Hacken von Profilen auf Sozialen Netzwerken ist eine Form der Cyberkriminalität.

Mittels Trojanern, auch Malware genannt, oder anderer Programme werden persönliche Daten und Zugangsberechtigungen erfasst. Dadurch kann die Identität des Betroffenen gestohlen werden, was es dem Täter beispielsweise ermöglicht, Bank-Konten zu hacken oder auf Social-Media-Plattformen, zum Beispiel Facebook oder Twitter, zuzugreifen.

Auch Kyptotrojaner (Ransomware) werden dazu genutzt, sich finanziell zu bereichern. Mittels solcher Malware werden die infizierten Geräte gesperrt. Die erneute Freigabe erfolgt dann erst nach der Zahlung eines eingeforderten Lösegeldes. Hier kann beispielsweise der Tatbestand einer Erpressung vorliegen.

Tückisch sind auch Botnetze, also mehrere infizierte Geräte, die durch den Angreifer aus der Ferne kontrolliert werden können.

Internetkriminalität: Was die Statistik sagt

Was subjektiv als große Gefahr empfunden wird, lässt sich durch einen Blick auf die Fallzahlen von Cyberkriminalität bestätigen. Der Statistik zufolge herrschte zwar von 2013 bis 2015 ein Abfall der erfassten Straftaten, die der Internetkriminalität zuzurechnen sind. Allerdings ist das Niveau 2015 mit knapp 70.000 Fällen laut Polizeilicher Kriminalstatistik nach wie vor hoch.

Im Cyber stattgefundene Kriminalität stellt hinsichtlich der Fallzahlen unter anderem Raubdelikte (etwa 45.000) und Straftaten gegen das Waffengesetz (ca. 30.000) deutlich in den Schatten.

Computerbetrug (ca. 24.000). Mit einer erheblichen Lücke folgt das Ausspähen und Abfangen von Daten (etwa 10.000) und auf Platz drei findet sich die Am häufigsten begingen die Täter 2015(ca. 24.000). Mit einer erheblichen Lücke folgt das(etwa 10.000) und auf Platz drei findet sich die Fälschung beweiserheblicher Daten (rund 7.000).

Es verwundert daher nicht, dass 2014 über ein Drittel der deutschen Bevölkerung ziemlich besorgt darüber war, Opfer eines Identitätendiebstahls zu werden (laut Statista).

Diese berechtigten Sorgen können durch ein konsequentes Auftreten von Polizei und Bundeskriminalamt (BKA) gegen Cybercrime und deren Täter eingedämmt werden. Voraussetzung dafür ist eine umfassende Kenntnis des Profils der Täter.

Nur so können Akte der Cyberkriminalität durch die Polizei schnellstmöglich bekämpft und die Folgen so gering wie möglich gehalten werden.

Zu bedenken ist außerdem, dass vereinzelte Hackerangriffe nicht selten auch Teil eines größeren Plans von Cyberterrorismus sein können.

Was für Menschen stecken also hinter derartigen Angriffen aus und mit dem Netz?

Typologie der Täter von Computerkriminalität

Die Täter der Cyberkriminalität sind häufig unauffällige Schüler, Azubis oder Studenten.

Die Ermittlungen der Polizei wegen Cyberkriminalität werden nicht selten dadurch erschwert, dass sogenannte Hacker oftmals sozial unauffällig sind und nicht über lange Vorstrafenregister verfügen.

In der Regel handelt es sich bei den Tätern um Schüler, Auszubildende oder Studenten – also keineswegs um IT-Experten -, die zurückgezogen leben und vornehmlich Kontakte auf informativer Basis pflegen, anstatt freundschaftliche Bindungen aufzubauen.

Als Auslöser für die Begehung von Internetkriminalität stößt die Polizei oftmals weniger auf eine für sich stehende Ursache, denn auf ein Motivbündel. Freude, Neugier und der Unterhaltungswert des Hackens gehen dann häufig einher mit dem Nervenkitzel, rechtswidrige Taten zu verüben, sowie dem Verlangen, sich in einer Gruppe Gleichgesinnter zu etablieren und dort Achtung und Anerkennung zu erlangen.

Macht-, Rache- und Kontrollgefühle können ebenso mitbegründend sein wie finanzielle Aspekte oder auch politische Ansichten.

Ein Aspekt, der die Kriminalisierung bestimmter Personen fördert, sind die geringen Anforderungen an die eigenen IT-Kenntnisse. Im Internet finden sich immer häufiger dubiose Angebote, die es auch Laien ermöglichen, fremde Netzwerke zu manipulieren.

Die Angriffsziele der Cyberkriminalität variieren ebenso wie die Motive. Je nach Interessenlage sind große Unternehmen der Wirtschaftsbranche, staatlich verantwortete Webseiten, Pornobetreiber oder Bankseiten genauso gefährdet wie Privatpersonen.

Staatliche Maßnahmen und private Techniken zum Selbstschutz

Grundsätzlich lassen sich zwei Reaktionsbereiche unterteilen, wenn es zu Straftaten kommt, die der Cyberkriminalität zuzuordnen sind. Zum einen sollten betroffene Personen ihre eigene Datensicherheit überprüfen, um so auch präventiv gegen Täter gewappnet zu sein.

Zum anderen sollte die Polizei bei erfahrener Internetkriminalität der erste Kontakt für Opfer sein. Diese verfügt unter Umständen über Expertengruppen oder Kompetenzzentren, die sich gezielt mit der Problematik der Cyberkriminalität auseinandersetzen.

Strafverfolgung durch Polizei und BKA

In Deutschland ist es in erster Linie Aufgabe der Polizei, Fälle von Cyberkriminalität zu verfolgen und die dahinter stehenden Täter dem Strafsystem zuzuführen.

Insbesondere sind hierfür die Landeskriminalämter (LKA) in der Pflicht. Auf der Bundesebene ist bei im Cyber stattfindender Kriminalität das BKA zuständig. Letzteres kann auf spezialisierte Einheiten zurückgreifen, die hinsichtlich der unterschiedlichen Erscheinungsformen von Cybercrime bestens ausgebildet sind.

Spezielle Einheiten der Polizei bzw. des BKA befassen sich insbesondere mit Cyberkriminalität.

Für die Durchführung der Ermittlungsverfahren und die Koordinierung nationaler und internationaler Aktivitäten zur Aufklärung von Cyberkriminalität wurde im BKA eine Gruppe mit der Bezeichnung „SO 4“ ins Leben gerufen.

Diese Einheit gehört zur Abteilung der schweren und organisierten Kriminalität und ist die spezialisierte Kontakt- und Ermittlungsstelle bei Cyberkriminalität.

umgehend die Polizei einschalten und Beweismaterial sammeln bzw. zur Verfügung stellen. Aufgrund der hohen Aufklärungsquote stehen die Chancen hierbei gut, den Stalker frühzeitig zu fassen und so den Schaden gering zu Auch als Opfer von Cyberstalking sollten Sieund Beweismaterial sammeln bzw. zur Verfügung stellen. Aufgrund der hohen Aufklärungsquote stehen die Chancen hierbei gut, den Stalker frühzeitig zu fassen und so den Schaden gering zu halten

Bearbeitung von Cybercrime im Kompetenzzentrum

Aufgrund der wachsenden Bedrohung, die von internetbasierten Straftaten ausgeht, haben einige Bundesländer sogenannte Kompetenzzentren initiiert, die immer dann aktiv werden, wenn Opfer Fälle von Cyberkriminalität melden.

Solche Einheiten existieren unter anderem in Nordrhein-Westfahlen (NRW), Baden-Württemberg und Bayern.

Das Kompetenzzentrum in NRW wurde 2011 beim LKA gegründet und stellt rund um die Uhr Experten zur Verfügung, die Anfragen von staatlicher und behördlicher Seite ebenso entgegennehmen wie aus Forschung, Lehre und Wirtschaft.

Diese Einheit trägt außerdem dazu bei, das Gefahrenbewusstsein zu steigern und präventive Strategien zu vermitteln.

Angebote vom Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik (BSI)

Eine überregionale Anlaufstelle für Fragen rund um das Thema Cyberkriminalität und Internetsicherheit stellt das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik, kurz BSI, dar.

Es unterstützt den Bund im operativen Tagesgeschäft, arbeitet kooperativ mit Unternehmen aus der Wirtschaft zusammen und dient als Informationsquelle für die Bürger.

2006 wurde beim BSI das Projekt CERT (CERT steht für Computer Emergency Response Team) gegründet.

Dieses gewährt zum einen als CERT-Bund den Bundesbehörden Hilfe bei sicherheitsrelevanten Notfällen in Computersystemen. Zum anderen dient es in Form der Bürger-CERT als Informations- und Warnplattform für Bürger und kleine Unternehmen.

Es findet permanent eine Analyse und Bewertung der aktuellen Gefahrenlage im Internet statt, sodass bei konkreten Risiken Warnmeldungen an die Nutzer verschickt werden.

Die Bürger-CERT vermittelt auf ihrer Homepage wichtiges Grundlagenwissen zum Schutz vor Cyberangriffen und klärt stets über aktuelle Sicherheitslücken auf.

Selbstschutz ist eine wichtige Maßnahme, um Cyberkriminalität, wie unerlaubten Zugriff Dritter, zu verhindern.

Nicht nur als Betroffener, sondern auch zur präventiven Gefahrenabwehr finden Internetnutzer auf den Seiten des BSI bzw. des CERT wichtige Tipps im Umgang mit Cyberkriminalität.

Wichtig ist insbesondere, die eigene Datensicherheit zu gewährleisten und einen kritischen Umgang mit dem Internet zu pflegen. Wie Sie vereinzelte Attacken konsequent abwehren können, erfahren Sie im Folgenden.

Sicherheitsstrategien zur Abwehr von Cyberkriminalität

Wenn Sie gewisse Sicherheitsmaßnahmen treffen, können Sie die Chance, Opfer von Cyberkriminalität zu werden, drastisch minimieren. Folgende Strategien können Sie selbst verfolgen, um sich vor dem Zugriff Fremder zu schützen:

regelmäßige Installation von Sicherheitsupdates des Betriebssystems sowie installierter Programme

des Betriebssystems sowie installierter Programme Aktualisierung des genutzten Virenschutzprogrammes

Einrichtung einer Firewall

Einschränkung der Rechte verwendeter Benutzerkonten

kritischer Umgang mit persönlichen Daten

Nutzung sicherer Browser

Gebrauch von sicheren Passwörtern ; regelmäßige Erneuerung

; regelmäßige Erneuerung Datenübertragung ausschließlich über verschlüsselte Verbindungen (erkennbar an „HTTPS“-Kommunikationsprotokoll)

(erkennbar an „HTTPS“-Kommunikationsprotokoll) Deinstallation nicht benötigter Software

nicht benötigter Software Erstellung von Backups

WLAN-Nutzung über Verschlüsselungsstandard WPA2

über Verschlüsselungsstandard WPA2 Sicherheitsstatus des Computers überprüfen

Sollten Sie dennoch Opfer von Cyberkriminellen werden, wenden Sie sich umgehend an die Polizei und ziehen Sie im Zweifel einen Anwalt, zum Beispiel für Strafrecht, zu Rate.

Das kleine ABC der Cyberkriminalität

CERT: Computer Emergency Response Team; zuständig für präventive und reaktive Maßnahmen bei sicherheitsrelevanten Vorfällen in Computer-SystemenDarknet: anonyme, nicht öffentlich zugängliche Verbindungen Malware: Oberbegriff verschiedener Formen von Schadprogrammen → Adware: richtet keinen richtigen Schaden an, bindet sich im Browser als Toolbar oder Add-on ein und versucht, Werbung zu integrieren → Botnet/Botnetz: eine Reihe infizierter Computer, die von einem Dritten ferngesteuert werden → Ransomware: Sperrung des Systems, welche nur durch Zahlung eines Lösegeldes aufgehoben wird → Spyware: Programm zur Speicherung von sensiblen Daten des Nutzers → Trojaner: als nützliches Programm getarnt, welches sich Nutzer unwissend herunterlädt, um dann den Computer zu schädigen → Virus: Datei mit schädlichem Code, der Programme unbrauchbar macht und sich auf dem Rechner verbreitet

(54 Bewertungen, Durchschnitt: 4,69 von 5)

4.69 5 54 Bewertungen, Durchschnitt:von 5)

Meldung von Betrugsfällen

Auf dieser Seite finden Sie alle relevanten Informationen und Formulare für die Meldung eines Betrugsverdachts an das OLAF.

Was ist unter Betrug zu verstehen?

Betrug ist eine vorsätzliche Täuschung in der Absicht, sich selbst zu bereichern oder einem Dritten Schaden zuzufügen. (Mehr dazu in Artikel 3 Absatz 2 der Richtlinie (EU) 2017/1371.)

Eine Unregelmäßigkeit ist eine Handlung, die zwar den EU-Vorschriften nicht entspricht und potenziell den finanziellen Interessen der EU schadet, aber Folge eines faktischen Fehlers sein kann, der den Begünstigten bei der Beantragung von Mitteln oder der Behörde bei der Entscheidung über die Zahlung unterlaufen ist. Eine bewusst begangene Unregelmäßigkeit gilt hingegen als Betrug. (Artikel 1 der Verordnung 2988/95 des Rates)

Das OLAF ist befugt zur Untersuchung

von Betrug oder sonstigen schwerwiegenden Unregelmäßigkeiten mit potenziell negativen Auswirkungen zulasten der EU-Mittel (EU-Einnahmen, EU-Ausgaben oder Mittel der EU-Organe und -Einrichtungen);

eines schwerwiegenden Fehlverhaltens von Mitgliedern oder Bediensteten der EU-Organe und -Einrichtungen.

Das OLAF ist nicht befugt zur Untersuchung

von Betrugsfällen ohne Auswirkungen auf die EU-Mittel. Bitte melden Sie solche Fälle der Polizei Ihres Landes ;

; von Korruptionsfällen ohne Beteiligung von Mitgliedern oder Bediensteten der EU-Organe oder -Einrichtungen. Bitte melden Sie solche Fälle der Polizei Ihres Landes ;

; Cyberkriminalität wie Betrug bei Online-Zahlungen, gefälschte Internethandel-Websites oder Betrug mit virtuellen Währungen. Auf dieser Europol-Website erfahren Sie, wie Sie Cyberkriminalität anzeigen können.

der missbräuchlichen Verwendung des EU-Logos oder des Namens von EU-Organen oder -Einrichtungen.

Wie erfolgt die Meldung an das OLAF?

Sie können unser Amt anonym und ohne Formalitäten kontaktieren. Wir erwarten von Ihnen lediglich möglichst genaue und ausführliche Informationen (sofern verfügbar auch Dokumente), die Sie uns in einer der 24 Amtssprachen der EU übermitteln können.

So melden Sie Betrugsfälle:

Online über das Betrugsmeldesystem (anonym, sichere Dokumentenübertragung)

Zum Betrugsmeldesystem Mehr über das Betrugsmeldesystem Per Post Europäische Kommission

Europäisches Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF)

1049 Brüssel

Belgien

Das OLAF achtet den Schutz personenbezogener Daten gemäß der Verordnung (EU) 2018/1725. Wenn Sie das Web-Formular ausfüllen oder uns Informationen zukommen lassen, informieren wir Sie genauer über die Datenschutzbestimmungen.

Allgemeine Informationen zum Datenschutz im OLAF finden Sie unter Datenschutz auf dieser Website.

Ich habe die Meldung eines Betrugsfalls an das OLAF eingereicht – was geschieht als nächstes?

Nachdem Sie eine Meldung an das OLAF eingereicht haben, erhalten Sie eine Eingangsbestätigung, sofern Sie einen Absender angegeben haben.

Das OLAF wird anschließend die eingegangene Meldung analysieren und bestimmte Aspekte prüfen, zum Beispiel:

ob das OLAF zur Untersuchung des Falles befugt ist (wie oben erörtert),

ob die Informationen ausreichen, um eine OLAF-Untersuchung oder einen Koordinierungsfall einzuleiten.

Wenn Sie im Betrugsmeldesystems angegeben haben, dass Sie dazu bereit sind ein sicheres elektronisches Postfach einzurichten, kann sich das OLAF an Sie wenden, um Erklärungen oder weitere Informationen zu fordern.

Nach dieser ersten Prüfung, „Auswahlverfahren“ genannt, entscheidet der OLAF Generaldirektor, ob eine Untersuchung eingeleitet wird oder nicht. Sollte er zu dem Schluss kommen, dass die von Ihnen vorgebrachte Angelegenheit nicht die Kriterien für die Eröffnung einer Untersuchung erfüllt, wird diese abgewiesen. In einem solchen Fall schickt Ihnen das OLAF gegebenenfalls eine entsprechende Benachrichtigung, das geschieht jedoch nicht systematisch.

Was kann ich erwarten, wenn das OLAF eine Untersuchung des von mir gemeldeten Betrugsfalls einleitet?

Falls das OLAF beschließt, eine Untersuchung oder einen Koordinierungsfall einzuleiten, kann sich der zugewiesener Ermittler für zusätzliche Informationen an Sie wenden. Hinweis: Sofern Sie nicht direkt vom zuständigen Ermittler kontaktiert werden, erhalten Sie während der laufenden Untersuchung keinerlei Benachrichtigungen vom OLAF. Es gibt keinen bestimmten Zeitpunkt an dem Ermittler mit Ihnen Kontakt aufnehmen, so kann es sein dass der Ermittler sofort, aber auch erst nach einigen Monaten, mit Ihnen in Kontakt tritt. Aus Datenschutzgründen wird das OLAF Ihnen unter keinen Umständen über den „Stand der Untersuchungen“ berichten.

Nach Abschluss der Untersuchung kann das OLAF Sie über die nachfolgenden Maßnahmen informieren, sofern Sie eine Kontaktadresse angegeben haben.

Meldung von Betrugsfällen durch EU-Bedienstete

Als Bediensteter eines EU-Organs sind Sie verpflichtet, mutmaßliche Betrugs- und Korruptionsfälle, sonstige rechtswidrige Handlungen oder potenziell schwerwiegende Verstöße gegen die Dienstpflichten von EU-Beamten zu melden.

Verdachtsfälle können Sie entweder einem Ihrer Vorgesetzten oder dem OLAF melden. Möchten Sie das OLAF direkt unterrichten, dann folgen Sie den unter Wie erfolgt die Meldung an das OLAF? beschriebenen Schritten.

Weitere Informationen über die Rechte und Pflichten von Hinweisgebern in den EU-Organen finden Sie in Artikel 22a und 22b des Statuts.

Tracey is the Contributing Editor for Foodies100, Tots100, Hibs100 and Trips100. She also blogs at PackThePJs. Tracey writes mainly about family travel; from days out to road trips with her pet dogs, to cruises and long-haul tropical destinations. Her family consists of her husband Huw, a medical writer, Millie-Mae (14), Toby (12) and Izzy and Jack the spaniels